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Was soll ich über mich schreiben? Eigentlich lieber nicht zu viel. Wenn mir das Schreiben liegen würde, wäre ich Schriftsteller geworden. Das Fotografieren ist da einfacher, denn es dauert meist nur eine Fünfhundertstelsekunde oder noch weniger. Doch da steht jetzt schon eine Überschrift, die angibt, etwas über mich zu verraten. Also los:

Zur Welt kam ich im Herbst des Jahres 1972 in Seewen. Das ist ein Dorf in der Gemeinde Schwyz, die wiederum ein Teil des gleichnamigen Kantons ist. ich In Seewen absolvierte ich auch meine Schulbildung. Das beschauliche Dorf ist bis heute mein Lebensmittelpunkt geblieben.

Die berufliche Laufbahn als Mechaniker begann bei der Firma Victorinox, dem weltbekannten Hersteller der Schweizer Taschenmesser. Mit dem Einstieg ins Berufsleben hatte ich auch ein erstes Einkommen, welches bald einmal in die Fotografie investiert wurde. Nach der beruflichen Grundausbildung konnte ich die CNC-Technik erlernen und in diesem Bereich bin ich auch heute noch tätig. Das Berufsbild hat sich in dieser Zeit sehr stark weiterentwickelt und meine Brötchen verdiene ich aktuell bei einem Hersteller für Seilbahnen, der Garaventa AG in Goldau.

Zur Eisenbahn-Fotografie kam ich über die Modelleisenbahn. Züge haben mich schon als kleiner Junge fasziniert. Von zuhause wurde ich damit jedoch nicht vorbelastet, das heisst, es war niemand bei der Eisenbahn tätig oder hatte sonst irgendwie eine Verbindung damit. Mein erster Kontakt mit der Modelleisenbahn erfolgte in der schulischen Oberstufe, indem der örtliche Modellbahnverein eine Jugendgruppe gründete, damit neue und auch jüngere Mitglieder für den Fortbestand des Vereins «herangezogen» werden konnten.

Ein guter Kollege aus diesem Verein hat mich dann an den Wochenenden regelmässig zu verschiedenen Eisenbahn-Jubiläen in der Schweiz mitgenommen. Dabei erfolgte der erste Kontakt zur Szene der Nostalgie- und Museumsbahnen und es entstanden auch die ersten Eisenbahnbilder. Hoffentlich bin ich nicht stehengeblieben und meine Aufnahmen sind mit der Zeit auch besser geworden. Meiner Meinung nach sind diese immer noch nicht gut genug. Das treibt mich an und gibt mir die Kraft, immer wieder hinauszugehen und weitere Motive zu suchen. Dabei geht es mir nicht darum, möglichst viele Bilder in der Sammlung zu haben, von gewissen Fahrzeugen jede mögliche Nummer abzulichten oder jede Farbgebung auszutesten. Für mich ist es wichtig, dass ein Bild Stimmung und Harmonie ausstrahlt, spezielle Lichtstimmungen einfängt oder dass der «besondere» Moment getroffen wird. Diese Bilder gibt es nicht jeden Tag. Vielleicht passiert das ein- bis zweimal pro Jahr. Doch wenn es mir gelingt, diese speziellen Augenblicke einzufangen, dann können mich diese Momente beinahe abhängig machen.

 

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